home

die musikerin

Portrait Oboistin

Susanne Schlusnus wurde 1974 in Wiesbaden geboren, sie besitzt die deutsche und die österreichische Staatsbürgerschaft. Während ihrer Zeit als Altistin im Kinder-und Jugendchor des Hessischen Staatstheater Wiesbaden begann sie als zwölfjährige mit dem Oboenunterricht und spielte schon vier Jahre später als Aushilfe im Hessischen Staatsorchester Wiesbaden.

1992 bis 1997 studierte sie bei Heinz Holliger in Freiburg und hatte in dieser Zeit bereits einen Zeitvertrag beim Bruckner Orchester Linz. Nach dem Diplom wurde sie Stipendiatin der Orchesterakademie München und spielte als Akademistin und Aushilfe im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und im Bayerischen Staatsorchester sowie außerdem im National Symphony Orchestra of Ireland. Ihr Lehrer in München war Stefan Schilli, von dem sie zuvor bereits ergänzend zum Studium unterrichtet wurde. Anschließend absolvierte sie ein Aufbaustudium bei Francois Leleux in München, bevor sie 2000 ein zweijähriges Engagement als Solo-Oboistin im Real Orquesta Sinfonica de Sevilla in Spanien erhielt. Seither ist sie als freischaffende Musikerin tätig und spielte z.B. gastweise als Solo - Oboistin beim Münchner Kammerorchester, im Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz und im Symphonieorchester Vorarlberg. Außerdem u.a. beim Schleswig – Holstein – Musikfestival Orchester, im Verbier Festivalorchester oder im Münchner Rundfunkorchester. Sie war mehrere Jahre Mitglied der Münchner Bachsolisten und der Philharmonie Festiva und spielt nun regelmäßig mit dem Bach Collegium München. Erfahrungen im Bereich Neuer Musik sammelte sie mit dem Ensemble Aventure, dem Xsemble und dem Ensemble TrioLog.

Die mehrfache Stipendiatin gewann u.a. 1991 den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und 1995 den 3. Preis beim „British International Oboe Competition Isle of Wight“. Aufgetreten als Solistin ist sie z.B. beim Rheingau – Musik Festival, mit dem Philharmonischen Orchester Oppeln in Polen oder als Kammermusikerin mit dem Ventus Quintett Salzburg, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Bregenzer Festspielen oder dem Festival Klangspuren Schwaz. Seit dem Wintersemester 2015/2016 ist sie Lehrbeauftragte für Oboe an der Universität Mozarteum Salzburg.

Seit einem Jahr beschäftigt sich Susanne Schlusnus zusätzlich mit dem Theremin (dem ersten elektonischen Musikinstrument, welches berührungslos gespielt wird und 1920 von dem russischen Physiker Lev Termen erfunden wurde), spielte in diesem Jahr bereits als Aushilfe im MDR - Sinfonieorchester und war eingeladen als Gastdozentin bei der Theremin Akademie Leipzig. link zum Konzert.

Auf CD ist sie mit kammermusikalischen Liederzyklen von Kurt Brüggemann zu hören, in der 13teiligen CD-Box Große Klassik für kleine Hörer und als Mitglied der Philharmonie Festiva bei der Weltersteinspielung der Oper Merlin von Carl Goldmark (ECHO- KLASSIK Preis 2010).